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Wohnmobil: Acht Tipps für deine Reiseplanung



Vielleicht fragst du dich gerade, ob eine Reise mit dem Wohnmobil überhaupt einen Plan braucht. Vielleicht dachtest du bislang der Weg wäre das Ziel und das Ankommen an einem bestimmten Ort nicht das Wichtigste. Vielleicht warst du auch der Ansicht eine akribisch durchgeplante Reise, sei nicht das Richtige für dich, weil es dann von allem zu viel gibt. Zu viele Sehenswürdigkeiten. Zu viele Orte. Zu viele Kilometer. Zu viele Menschen. Zu viel von Allem. Irgendwie. Vielleicht hast du recht.

Vielleicht ist es das, was du von diesem Artikel erwartest: Eine Schritt für Schritt Anleitung für die Planung deiner nächsten Reise mit dem Wohnmobil. Dann wirst du enttäuscht sein, denn das kann dieser Artikel nicht sein. Und er will es auch gar nicht, denn das widerspricht unserer Reisephilosophie.

Was dieser Artikel sein soll ist eine Sammlung von Tipps, von Best Practices, die sich auf unseren Touren durch Skandinavien und Nordfrankreich bewährt haben und die wir auf diesem Wege gerne an alle weitergeben möchten, die zum ersten Mal mit einem Wohnmobil unterwegs sind. Und die wir natürlich genauso gern mit jenen diskutieren möchten, für die das schon längst zur Routine geworden ist.

Natürlich haben diese Tipps, wenn wir sie aufschreiben eine Reihenfolge, denn in irgendeiner Ordnung müssen wir sie aufschreiben. Diese Reihenfolge entspricht grob auch der Reihenfolge in der wir jeweils unsere Planung vorgenommen haben, wobei die einzelnen Punkte natürlich auch immer wieder parallel bearbeitet werden. Wir glauben, dass das einfach der ganz natürliche Verlauf einer Reiseplanung ist. Mit oder ohne Kinder.

Ob diese Tipps die richtigen für dich sind, kann ich nicht sagen. Dafür gehen die Menschen zu unterschiedlich an ihre Reisen heran. Das gleiche gilt für die Reihenfolge. Unser Tipp vorab: Such dir die Ratschläge heraus mit denen du etwas anfangen kannst und ignorier den Rest. 

1.     Wo ist das Ziel?


Jede unserer Reisen hat ein Ziel. Sogar Rundreisen. Das hat den Vorteil das sich die Reise in zwei Teile gliedern lässt, nämlich in Hin- und Rückreise. Der zweite Vorteil ist, dass sich die Distanz zu ebendiesem Ziel über den Routenplaner deines Vertrauens sehr leicht abschätzen lässt. Teilt man das doppelte dieser Entfernung (Hin- und Rückreise) durch die Anzahl der Tage, die man unterwegs sein möchte, erhält man die durchschnittliche Länge einer Tagesetappe.

Die Länge deiner durchschnittlichen Tagesetappe hilft dir dabei einschätzen zu können, ob die von dir anvisierte Tour realistisch ist, denn schließlich willst du deinen Urlaub ja nicht auf der Autobahn verbringen. Wie lang du deine Tagesetappen wählst, hängt natürlich davon ab, wieviel Zeit du pro Tag mit Fahren verbringen möchtest. Wir haben mit Strecken von etwa 100 bis 150 Kilometern gute Erfahrungen gemacht, waren aber auch jeweils mit kleinen Kindern unterwegs. Und selbstverständlich muss nicht jede Tagesetappe gleich lang sein ;-).

Unser Tipp: Lieber etwas konservativer planen. Eine Tour mit einem WoMo ist eine Reise und kein Wettrennen. Wenn du dir unterwegs Zeit nimmst, einfach dort anzuhalten, wo es dir gefällt, hast du mehr von deiner Wohnmobilreise, als wenn du einfach nur eine Sehenswürdigkeit nach der anderen abarbeitest.

2.     Fixpunkte suchen


Welche Städte liegen auf dem Weg zu deinem Ziel? Welche Sehenswürdigkeiten und Museen? Gibt es Strände, an denen du unbedingt sonnenbaden möchtest oder Berge, die nur darauf warten, dass du auf sie drauf kletterst?

Solche Fixpunkte scheinen der Spontanität, die ja einer der Vorteile des Reisens mit dem Wohnmobil ist, zu widersprechen. Und vielleicht tun sie das auch. Fakt ist aber, dass sie der Tour eine gewisse äußere Struktur geben. Hinzu kommt, dass Stellplätze an besonders schönen Orten oder in der Nähe beliebter Sehenswürdigkeiten in der Hauptsaison auch schon einmal ausgebucht sein können. Wenn du abschätzen kannst, wann du wo ankommen wirst, hast du die Möglichkeit dort einen Platz zu reservieren. Alternativ kannst du deine Tagesetappe natürlich auch so planen, dass du möglichst früh ankommst. Auf diese Weise kannst du einen besonders schönen Stellplatz ergattern.

Unser Tipp: Mit dem Wohnmobil in eine Großstadt zu fahren versuchen wir unter allen Umständen zu vermeiden. Stattdessen schlagen wir vor der Stadt eine Art Basislager auf. Dabei kommt es uns vor allem darauf an, dass man mit öffentlichen Verkehrsmitteln einigermaßen bequem in die Stadt kommt. Wenn du die Städte, die du auf jeden Fall besuchen möchtest schon vor Antritt der Reise kennst, kannst du dich zuhause ganz entspannt über die Lage der Stellplätze und die Abfahrtszeiten der öffentlichen Verkehrsmittel informieren. Kurz vor knapp mit einer lahmen Internetverbindung Fahrpläne abrufen zu wollen, kann ganz schön frustrierend sein.

3.     Lesen, lesen und nochmals lesen


Wahrscheinlich der schönste Teil der Reisevorbereitung. Und sicherlich auch der Teil, der am wenigsten vom Rest der Planung losgelöst werden kann. Abends gemütlich auf dem Sofa sitzen und das Internet durchstöbern. Nach tollen Orten, Restaurants, Cafés, Aktivitäten, Stellplätzen, Wanderungen und Geheimtipps suchen. Ob du dich dabei von Reiseblogs inspirieren lässt, dich in Facebook Gruppen und Internet-Foren tummelst oder auf den guten alten Reiseführer aus Papier schwörst, bleibt dabei dir überlassen.

Zu diesem Teil der Planung gehört natürlich auch, dass du dich über Regeln und Gesetze im Zielland informierst. Darfst du mit dem Wohnmobil frei stehen? Und wenn ja wie lange? Und ist das explizit erlaubt, wie in Skandinavien, oder eigentlich nur geduldet? Wo findest du die besten Stellplätze und was kosten die pro Nacht? Wie ist die Ver- und Entsorgung geregelt? Wo bekommst du volle Gasflaschen und brauchst du ggf. einen Adapter?

Unser Tipp: Selbstverständlich ist das Internet auch für uns die wichtigste Informationsquelle. Trotzdem haben wir uns weder in Skandinavien, noch in Frankreich allein auf das Internet verlassen. Die Gefahr einer schlechten oder im Extremfall gar keiner Verbindung war uns unterwegs einfach zu groß. Und Akkus sind natürlich auch am liebsten dann leer, wenn du sie dringend benötigst. Aus genau diesem Grund hatten wir in beiden Fällen auch immer einen Reiseführer speziell für Wohnmobilreisen in die jeweilige Region dabei. Die Reiseführer stammten dabei jeweils vom Reise Know-How Verlag und enthalten neben Tour-Vorschlägen und Stellplätzen auch Infos zu Restaurants und Sehenswürdigkeiten.

4.     Ausrüstung: was soll mit?


Was soll mit und was bleibt zuhause? Wenn du anfängst dir diese Frage zu stellen, bist du mit der Planung deiner Reise schon ziemlich weit fortgeschritten und das sind doch gute Nachrichten, oder?

Sowohl das Platzangebot, als auch die maximale Zuladung in einem Wohnmobil sind begrenzt. Auf der anderen Seite gibt es auch Dinge, die du einpacken musst. Ohne Töpfe, Pfannen, Teller und Besteck wird das mit dem Essen schwierig (die gute Nachricht ist vielleicht, dass dieser Teil der Ausrüstung unter Umständen vom Vermieter gestellt wird). Und wenn du mit kleinen Kindern reist geht es wohl kaum ohne Pampers, gesunde Snacks und Spielzeug. Vielleicht musst du ja auch noch einen Kinderwagen, einen Buggy oder ein Laufrad verstauen? Auch Tisch und Stühle für draußen machen sich unterwegs ziemlich gut. Willst du angeln, wandern oder einem anderen Hobby nachgehen? Dann musst du die Ausrüstung dafür natürlich auch mitnehmen.

Wie du an der Auflistung oben schon siehst, musst du vor der Fahrt an einiges denken und das eine oder andere muss vielleicht auch noch angeschafft werden. Eine detaillierte Packliste hilft dir dabei alles zu organisieren und sorgt dafür, dass am Ende nicht doch noch etwas vergessen wird. Und wenn du alles einmal in Schönschrift aufgeschrieben hast, fällt es dir eventuell auch leichter, einzelne Dinge von der Liste zu streichen. Eine nach Kategorien sortierte aber eher mininmalistische Packliste findest du zum Beispiel bei passport-diary. Wenn du es gern etwas detaillierter magst, schau doch mal auf die Packliste von outdoorkid.de.

Unser Tipp: Um auch in der Heckgarage des WoMos einigermaßen Ordnung halten zu können, haben wir viele unsere Sachen in Kisten gepackt. Die Plastikkisten aus dem Sortiment eines bekannten schwedischen Möbelhauses eignen sich dafür hervorragend.


5.     Essen und Trinken: Wie viel brauchst du wirklich?


Bei Essen und Trinken ist es ähnlich wie beim Rest deiner Ausrüstung. Es lohnt sich, wenn du dir vorher Gedanken machst, was du mitnehmen möchtest und wie viel. Vor allem am wie viel scheiden sich die Geister. Wir sind der Meinung, dass man die Menge der mitgenommenen Lebensmittel stark vom Land abhängt. Fährst du zum Beispiel nach Skandinavien ist es sicherlich sinnvoll etwas mehr einzupacken, als wenn du nach Bayern oder Sachsen fährst. Achte auch beim Einpacken der Lebensmittel darauf, die maximale Zuladung nicht zu überschreiten. Viele Gläser und Konservendosen, so praktisch sie auch sein mögen, gehen schnell ins Gewicht.

Auch wenn du dich dafür entscheidest einen Großteil deiner Lebensmittel frisch und vor Ort zu kaufen, ist es sinnvoll sich mit einem Grundstock an Nudeln, Reis oder was du sonst noch magst einzudecken. Das gleiche gilt auch für frische Lebensmittel, wie Obst, Brot, Wurst und Käse. Auf diese Weise kannst du es in den ersten Tagen entspannt angehen lassen und musst nicht sofort einen Supermarkt aufsuchen. Mit Kindern kann es nicht schaden, etwas mehr vom aktuellen Lieblingsessen einzupacken.

Unser Tipp: Bei der Mitnahme von Wasser und anderen Getränken kannst du einiges an Platz und Gewicht sparen. Ein Sechserpack Wasser (1,5 Liter Flaschen) wiegt schon stolze neun Kilogramm. Wenn du dich also auf einen Wasservorrat für wenige Tage beschränkst und dich unterwegs immer wieder mit frischem Wasser eindeckst, kannst du einiges an Platz und Gewicht sparen.

6.     Packen und Putzen: Wie lange dauert das?


Wenn du mit einem gemieteten Wohnmobil auf Tour gehen möchtest, wirst du es in der Regel am frühen Nachmittag beim Vermieter abholen können. Das liegt ganz einfach daran, dass das Fahrzeug selbstverständlich auch erst vom Vormieter zurückgegeben und anschließend noch einmal überprüft werden muss. Wenn du Glück hast, war das Fahrzeug aber vorher nicht vermietet (besonders in der Nebensaison stehen die Chancen gar nicht schlecht). In jedem Fall lohnt sich eine Anfrage beim Vermieter. Hier kannst du wertvolle Reisezeit sparen.

Vor der Rückgabe des WoMos musst du dieses natürlich gründlich reinigen. Irgendwie klar, oder? Schließlich möchte niemand mit einem völlig verdreckten Fahrzeug unterwegs sein. Wie lange du für das Putzen des Wohnmobils benötigst hängt davon ab, wie lange du damit unterwegs warst und wie schnell du putzt ;-). Üblicherweise musst du das Wohnmobil schon am Vormittag, meist um zehn oder elf Uhr, wieder beim Vermieter abgeben. Egal wie schnell du putzt, Zeit zum Putzen solltest du einplanen.

Unser Tipp: Eigentlich gar kein Tipp, sondern eher unsere Erfahrung. Wir planen zum Beladen und Putzen des Wohnmobils gern einen Tag extra ein. Mindestens aber zum Putzen. Das liegt zum einen an unseren Kindern und zum anderen daran, dass wir die nicht mal eben zur Oma bringen können. Einer von uns kümmert sich also um die Kinder, während der andere putzt. Und zwei Hände putzen eben langsamer als vier. Der Nachteil dieses eigentlich bewährten und für uns auch verhältnismäßig entspannten Systems ist, dass das WoMo natürlich immer für einen Tag mehr gebucht werden muss. Und das, da braucht man gar nicht lange nachdenken, kostet extra.

7.     Was kostet eine Woche im Wohnmobil?


Über Geld spricht man nicht, Geld hat man. Das zumindest hat meine Oma immer gesagt. Aber warum eigentlich nicht? Und keine Angst, ich werde dich jetzt nicht mit detaillierten und endlos langen Zahlenkolonnen über unsere Ausgaben nerven. Auf beiden Touren haben wir bei unserer Planung pro Woche ein Budget von 500 Euro angesetzt. In Frankreich hat das locker ausgereicht, in Skandinavien eher nicht. Aber warum eigentlich?

Dass die Preise in Skandinavien recht hoch sind, weißt du sicher schon. Das ist ein Grund, aber bei weitem nicht der einzige, denn unsere Tagesetappen in Skandinavien waren mit 150 Kilometern am Tag, etwas länger, als in Frankreich. Hinzu kommt, dass die Strecken vor allem in Norwegen recht kurvig sind und viele Steigungen beinhalten. Das Wohnmobil dort im sechsten Gang einfach mal rollen zu lassen, war so gut wie unmöglich. So etwas schlägt sich natürlich sofort im Spritverbrauch nieder.

Außerdem haben wir uns am Anfang schlichtweg nicht getraut frei zu stehen und haben stattdessen auf Campingplätzen übernachtet. Und auch die kosten natürlich Geld. Ebenfalls nicht zu verachten ist der hohe Anteil an Fähren, ohne die man in Norwegen entweder gar nicht ans Ziel kommt oder weite Umwege in Kauf nehmen muss. Stellplätze waren in Nordfrankreich oft verhältnismäßig günstig oder sogar kostenlos (einen detaillierten Bericht über alle Stellplätze, auf denen wir übernachtet haben, findest du hier). Eine Fähre haben wir in Frankreich nur einmal benutzt, um die Seine zu überqueren, aber auch die war kostenlos.

Unser Tipp: Mautgebühren nicht vergessen. Die fallen natürlich nicht in jedem Land und auf jeder Straße an, sollten von dir aber einkalkuliert werden. Wenn du die Möglichkeit hast die französischen Autobahnen zu meiden, sparst du dir nicht nur die Maut, sondern erlebst auch noch die schöneren Landschaften.

8.     Geht die Reiseplanung auch unterwegs weiter?


Klar geht sie das. Und häufig wird sie erst dann richtig konkret. Welche Stellplätze sollen in den nächsten Tagen angelaufen werden? Welcher Weg dorthin ist der schönste, schnellste oder praktischste? Welche Städte, Sehenswürdigkeiten und Restaurants liegen entlang der Strecke und lohnen einen Besuch? Das alles sind Fragen, die du dir auf deiner Wohnmobiltour sicher mehr als einmal stellen wirst.

Aber genau das ist auch der Moment in dem dir all die Planung in die du im Vorfeld investiert hast, zu Gute kommt. Aufgrund deiner Recherche weißt du schon welche Orte dich neugierig gemacht haben und musst nur noch eine Auswahl treffen. Ebenso weißt du bereits an welchen Stellplätzen du dich um die Ver- und Entsorgung kümmern kannst und wie weit diese noch entfernt sind.

Der Wassertank ist voll? Der Tank ebenfalls und genug Essen für hast du auch dabei? Wenn jetzt auch noch Abwasser- und Toilettentank leer sind, steht deinem Abenteuer mit dem Wohnmobil nichts mehr im Weg. Du kannst einen festen Kurs setzen oder dich einfach in irgendeine Richtung treiben lassen.

Und wenn du am Ende gar nicht beim vorher ausgesuchten Stellplatz ankommst? Dann hast du wahrscheinlich einen wahnsinnig tollen Ort gefunden, an dem du dich mit deinem Wohnmobil wohlfühlen kannst. Ob du in den Dünen stehst oder an einem kristallklaren Bergsee bleibt dir überlassen. Du kannst es dir erlauben an diesem außergewöhnlichen Ort zu sein. Denn du bist gut vorbereitet und hast alles dabei.

Unser Tipp: Wenn wir auf Tour sind versuchen wir die Stellplätze immer zwei bis drei Tage im Voraus zu planen. Das hat zum einen damit zu tun, dass wir Abwasser- und Toilettentank gern regelmäßig leeren und auch den Frischwassertank gern möglichst oft auffüllen. Zum anderen ist das aber der Tatsache geschuldet, dass wir mit kleinen Kindern unterwegs sind und wir deshalb die Straße gern gegen vier Uhr verlassen. Das lässt Zeit zum Kochen, Spielen, Kuscheln, Sandburgen bauen und allem was sonst noch wichtig ist.


Hat dir der Artikel gefallen? Dann freuen wir uns, wenn du ihn auch deinen Freunden empfiehlst oder uns bei Facebook besuchst. Vielleicht interessiert dich auch unser Review über Stellplätze in Nordfrankreich oder für unsere sechs Tipp szum Mieten eines Wohnmobils.

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Was sind deine Tipps für die Reiseplanung? Machst du es genauso oder gehst du das Ganze völlig anders an? Wir sind gespannt auf deinen Kommentar.

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