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Noch mehr Schildkröten

Kurze Pause.



Tag vier auf den Galapagos startet mit einem Quartierwechsel, einem leckeren Frühstück und einer irgendwie ermüdenden Diskussion, was denn nun zu tun sei mit einem solchen Tag. Da ist man schon an einem der aufregendsten Orte der Welt und kann sich nicht entscheiden. Schließlich entschließen wir uns Mountainbikes zu leihen, um auf diese Weise das Innere der Insel ein wenig näher zu erkunden. Kaum sind wir aus Puerto Ayora raus, stellen wir allerdings fest, dass weder wir noch die Räder für eine mehrstündige Bergauffahrt taugen. Kurzerhand stoppen wir ein Taxi und freuen uns über die Tatsache, dass alle Taxis auf den Inseln Pick-ups sind. Also Fahrräder hinten drauf und sich ganz bequem den Berg hoch fahren lassen.

Oben angekommen lassen wir uns an einem Abzweig zu Lavahöhlen absetzen und beginnen mit einer Downhillfahrt einen Feldweg hinab. Peinlich wie oft ich hier bremse. Früher habe ich auf solchen Straßen noch kräftig in die Pedale getreten und habe jeden Huckel zu einem Sprung genutzt. Ich werde alt!

Nur auf den Galapagos: Kuh und Schildkröte.

Wir sind allerdings keine fünf Minuten unterwegs, da entdecken wir auf einer Weide etwas Interessantes. Da steht doch tatsächlich eine Kuh (weniger interessant) neben einer Riesenschildkröte (sehr interessant). Und es gibt kein Vertun, diese Sichtung zählt! Die Schildkröte ist echt und lebt hier freiwillig!

Auf unserem Weg abwärts zu den Lavahöhlen sehen wir unzählige weitere Exemplare. Große, mittlere, allerdings keine Kleinen, die sind ja noch auf der Darwin Station. Eine Schildkröte steht sogar neben der Straße. Sofort ergibt sich wieder das Zwei-Meter-Problem. Links Schildkröte, rechts Stacheldraht. Und vorbei muss man ja auch. Also gehen wir einfach. Die Schildkröte ist davon wenig begeistert und beschwert sich so lautstark wie sie eben kann. Merke: Schildkröten fauchen, wenn sie sich bedroht fühlen. War mir auch neu.

Schildkröte an der Straße. Ich bin der mit dem Helm.
Aber er pflegt sie...

Unten angekommen besichtigen wir Lavatunnel. Das sind Tunnel die sich bilden, wenn die Lava außen erkaltet und im Inneren noch weiter fließt. Diese Tunnel sind echt spannend und zur Feier des Tages sogar beleuchtet. Glück auf!

Als viel spannender, als die Lavatunnel erweisen sich jedoch die unzähligen Riesenschildkröten, die hier durch die Gegend stapfen. Wahnsinn so viele. Ungefähr 90 Minuten wandern wir zwischen diesen - Achtung Reiseführerdeutsch - urzeitlich anmutenden Wesen hin und her. Den abgnutzten Panzern zufolge müssen einige der Tiere schon sehr sehr alt sein.

Als wir mit Staunen und Fotografieren fertig sind, schieben wir die Räder zurück zur asphaltierten Straße und stürzen und Hals über Kopf in eine etwa 40 minütige Abfahrt nach Puerto Lopez. Das macht einen unglaublichen Spaß! Oben ist das Wetter noch neblig und erinnert an Vietnamfilme. Die Straße ist nass. Egal! Abwärts immer abwärts. Irgendwann sind wir dann raus aus den Wolken und die Straße wird trocken. Einheimische werden auf der rasanten Fahrt konsequent gegrüßt und freuen sich alle sehr darüber. Kurz vor Puerto Lopez fährt man dann direkt von oben auf das Meer zu. Ein unbeschreiblicher Anblick! Um euch unnötiges Geseier zu ersparen: Eine Abfahrt von den Lavatunneln nach Puerto Lopez ist äußerst empfehlenswert!

Noch mehr Galapagos


Galapagos Teil 1

Wir kommen auf den Galapagos an und sind sofort begeistert!
Galapagos Teil 2

Tortuga Bay: Abhängen an einem der zehn schönsten Strände der Welt. Bämm!
Galapagos Teil 3

Wir besuchen die berühmte Wall of Tears und schnorcheln mit Seelöwen und Meeresschildkröten.
Wenn Mutter Natur ein Schwimmbecken aushebt...

macht sie keine halben Sachen! Wir schnorcheln in Las Grietas auf der Isla Santa Cruz.



Kommentare

  1. hey ihr süßen, sitze jetzt seit 2 stunden vor dem pc..... lachend heulend und quitschend vor freude über eure abenteuer... freu mich auf mehr.. fühlt euch umärmelt eure dörte

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