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Galapagos Teil 1

So. Endlich geht es los. Auf ein kleines Archipel vulkanischen Ursprungs, 1000 km westlich des südamerikanischen Kontinents: Die Galapagos Inseln.

Wir fliegen gegen Mittag in Guayaquil los und landen nur 2 Stunden später auf San Cristobal, der östlichsten und damit ältesten der Inseln. Aus dem Flieger gestiegen, ewartet uns eine Einreiseprozedur, die es mit der in den USA durchaus aufnhemen kann. In einem Formular müssen Dinge angekreuzt werden und Eintritt müssen wir auch bezahlen. 100 US$. Das ist gewissermaßen der Eintritt in den Parque Nacional de Galapagos. Auf den ersten Blick erscheint das natürlich viel, aber auf der anderen Seite ist das Gebiet der Inseln groß und Ecuador ein Land, das Umweltschutz nicht mal eben aus der Portokasse bezahlen kann.

Hoffentlich schnappt der nicht zu!

Aus dem Flughafen raus schnappen wir uns ein Taxi, das uns zu unserer ersten Unterkunft der Casa de Laura fährt. Dort angekommen stellen wir fest, dass man die Strecke auch hätte laufen können. Das sind Informationen, die ich eigentlich von einem Reiseführer erwarte, aber es ist ja nicht das erste Mal, dass das Ding uns im Stich lässt.

Blaufusstölpel. Warum der so heißt? Ick weeßes ooch nich!

Nachdem wir Quartier bezogen haben, machen wir uns auf den Weg um den Hauptort von San Cristobal zu erkunden. Wir sind tatsächlich keine 50 Meter gelaufen, da entdecken wir auch schon die ersten Tiere: Galapagos Seelöwen, die faul in der Sonne dösen. Und das überall. Am Strand. Auf der Promenade. Gerne auch auf Bänken und einer ist sogar in eine Rutsche geklettert. Man kann auch sehr nah an sie heran gehen. Bis zu zwei Meter sind vom Nationalpark erlaubt, aber wir kommen ihnen im Laufe der Reise noch viel näher. Aber dazu später mehr. Zwei Meter sind in jedem Fall genug, um das Schmatzen der Jungen beim Säugen zu hören. Völlig angstfrei, wie die meisten Tiere auf den Inseln.

Meeresschildkröte. Ziemlich cooles Gefühl.

Als nächstes sichten wir Blaufusstölpel, Meerechsen und vom Pier aus sehen wir die ersten beiden Meeresschildkröten. Ab und zu stecken sie den Kopf aus dem Wasser. Atmen muss sein!

Am nächsten Tag steht die Überfahrt nach Santa Cruz auf dem Plan, aber die ist erst am Nachmittag und so vertreiben wir uns die Zeit am Strand zwischen Krabben, Meerechsen und Seelöwen. Sehr, sehr entspannend und stinkt auch nur ein bisschen.

Ein ziemlicher Poser der Kleine.

So und nun zur Überfahrt. Wer glaubt eine Fahrt zwischen zwei Inseln auf den Galapagos sei ein gemütliches hin und her schippern zwischen tropischen Eilanden, der soll sich noch nie so getäuscht haben! San Cristobal und Santa Cruz trennen 50 km und es geht mit einer Art Yacht 2 Stunden lang über den offenen Ozean. Einen ordentlichen Wellengang gibt's gratis und dementsprechend ist die Überfahrt, sagen wir mal ruppig. Zum Teil liegt es an den Wellen und zum Teil daran, dass unsere Fähre eher in die Kategorie Nussschale gehört. Auf dem Ding haben keine 20 Leute Platz.

Seelöwen an einem ziemlich beliebigen Strand von San Cristobal.

Naja, egal. Augen auf den Horizont und durch. Unser Reiseführer merkt übrigens an, es gäbe auf den Booten keine Toiletten. Stimmt nicht. Es gibt Toiletten. Die Schwierigkeit liegt bei etwa 2 m hohen Wellen aber darin sie unfallfrei zu benutzen.Trotz allem Ungemach, das die christliche Seefahrt so mit sich bringt kann man auf den Booten wunderbar nachdenken. Zu sehen gibt's außer dem Meer ja nichts. Und so mache ich mir meine Gedanken. Über längst vergessene Werte zum Beispiel. Familie, Freunde, Wegelagerei... Aber auch über interessante Dinge. Blaufusstölpel heißen auf Englisch übrigens boobies. Hihi, boobies. Und jetzt Schluss mit dem infantilen Humor, wir sind angekommen!

Gegen die Sonne quasi nicht zu unterscheiden.

Noch mehr Galapagos


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Wir erkunden Santa Cruz und hängen an einem der zehn schönsten Strände der Welt ab! Bämm!
Galapagos Teil 3

Am dritten Tag auf den Galapagos machen wir einen Ausflug auf die Insel Isabela. Dort sehen wir Flamingos, Pinguine, Riffhaie und wir schnorcheln mit Seelöwen
Noch mehr Schildkröten

bei einer Fahrradtour ins Innere von Santa Cruz. Eigentlich waren wir auf der Suche nach Lavatunneln, aber dann sind wir wohl irgendwo falsch abgebogen... 
Wenn Mutter Natur ein Schwimmbecken aushebt...

macht sie keine halben Sachen! Schwimmen und Schnorcheln in Las Grietas, einer schmalen Felsgrotte. Der Wahnsinn.

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