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Liebster Award




Völlig überraschend wurde ich für den Liebster Award nominiert, weshalb mich diese Nominierung umso mehr freut. Nominiert hat mich Carina von Rountinebruch. Aber bevor ich in so richtig in den Artikel einsteige, erkläre ich vielleicht noch kurz, was der Liebster Award überhaupt ist.

Was ist der Liebster Award?

Der Liebster Award ist eine Bloggeraktion, bei der Blogger sich gegenseitig Fragen stellen. Das Ganze funktioniert so ähnlich wie bei einem Kettenbrief. Wird man nominiert, beantwortet man die Fragen, die einem gestellt wurden und darf dafür dann im Gegenzug andere Blogger nominieren und denen Fragen stellen.
In erster Linie dient der Liebster Award also dazu sich untereinander zu vernetzen und neue Blogs kennenzulernen.
Im Detail sehen die Regeln so aus:
-       Danke dem Blogger oder der Bloggerin, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinken seinen/ihren Post in deinem Blog.
-       Trag deine Nominierung in die Welt hinaus, indem du einen eigenen Beitrag zum Liebster Award auf deinem Blog veröffentlichst.
-       In deinem Post darfst du fünf bis elf andere Blogger nominieren.
-       Diesen fünf bis elf Bloggern stellst du elf Fragen, die diese dann nach bestem Wissen und Gewissen beantworten müssen.
-       Damit die ausgewählten Blogger auch mitbekommen, dass sie nominiert wurden, musst du es ihnen auch mitteilen. Außerdem werden die jeweiligen Blogs im Post verlinkt.
-       Wenn du möchtest kannst du im Post auch noch deinen Lieblingsblog verlinken und/oder deinen Lesern zehn zufällige Fakten über dich selbst mitteilen.

Carinas Fragen, meine Antworten

Was motiviert dich dazu, Blogartikel zu schreiben?
Die Motivation kommt daher, dass ich schon immer gern geschrieben habe. Bevor ich angefangen habe zu bloggen waren das meist Kurzgeschichten oder kurze Erzählungen. Die kosten aber im Vergleich zu einem Blogpost unfassbar viel Zeit. Zumindest dann, wenn man möchte, dass sie gut geschrieben sind.
Bloggen geht etwas schneller, was natürlich nicht heißt, dass ich mich hinsetze und die Posts einfach hinklatsche. So einfach ist es nicht. Aber Blogposts sind im Vergleich zu fiktionalen Texten anders aufgebaut und gehorchen anderen Gesetzen.
Dazu kommt das relativ direkte Feedback und die Möglichkeit auf seinem eigenen Blog ein bisschen zu experimentieren. Sowohl sprachlich, als auch thematisch.
Die besten Ideen für einen Blogbeitrag kommen dir beim…?
Spazierengehen mit meinem jüngsten Sohn. Der Kleine hält dann seinen Mittagsschlaf und ich kann meine Gedanken schweifen lassen. Oft habe ich dann schon das ein oder andere Satzfragment im Kopf, dass ich in einem Blogpost verwenden möchte.
Argumente oder bestimmte Argumentationsstrukturen kann ich mir dabei auch ganz gut zurecht legen und Formulierungen so lange schleifen, bis sie scharf genug sind. Wichtig ist dabei immer, dass ich allein bin, sonst kann ich die Stimmen in meinem Kopf nicht hören ;-).
Was musstest du lernen als du mit dem Bloggen begonnen hast? Wie bildest du dich weiter?
Das waren eine ganze Reihe an Dingen. Begonnen habe ich meinen Blog, als eine Art Reisetagebuch, das für meine Familie und Freunde gedacht war. Es macht einen Unterschied, ob man für Leute schreibt, die man kennt oder ob man seine Posts einer größeren und im ersten Augenblick auch unbekannten Öffentlichkeit aussetzt. Die Themenauswahl ist eine ganz andere.
Der zweite Punkt ist, dass ich die Bedeutung der Eigenwerbung unterschätzt habe. Das ist etwas, das mir nicht sonderlich liegt. Ich habe es lieber, wenn meine Texte sprechen und ich den Mund halten kann. So einfach ist es aber nicht. Wenn man die eigenen Texte nicht promotet, liest sie auch niemand.
Punkt drei sind Fotos. Die Bedeutung guter Fotos habe ich total unterschätzt, was rückblickend total bräsig ist, denn das Internet ist ein visuelles Medium. Hinzu kommt, dass ich wirklich unfassbar schlecht fotografiere. Es ist aber Teil des mittelfristigen Plans die Fotos auf dem Blog deutlich zu verbessern.
Gerade am Anfang habe ich viele Artikel zum Thema „Bloggen“ gelesen, auch um zu sehen, wie das eigentlich funktioniert, wo die rechtlichen Hürden liegen und wie man Besucher auf den eigenen Blog locken kann. Mittlerweile ist das etwas weniger geworden und ich lese deutlich mehr Posts über das Fotografieren, über Themen die mich interessieren oder solche, die bei facebook einfach so angepriesen werden, dass man quasi klicken muss.
Wie viele Stunden sitzt du am Computer und wie viele davon widmest du deinem Blog?
Zuviele. Ich bin Physiker und arbeite hauptsächlich im Bereich Datenanalyse, was bedeutet, dass der größte Teil meiner Arbeit so oder so am Computer stattfindet. Dazu kommt die Lehre an der Uni und Vorträge auf Konferenzen. Die Slides dafür mache ich natürlich auch mit dem Rechner.
Da ich im Moment relativ wenige Posts veröffentliche, ich glaube man nennt das slow blogging, geht gar nicht so viel Zeit in den Blog. Über alle Tage eines Monats gemittelt sind es vielleicht eine oder anderthalb Stunden am Tag. 
Wohin ging deine erste Auslandsreise?
Wenn ich diese Frage streng auslege: in die Bundesrepublik und zwar mit dem Fahrrad! Da war ich sieben.

Was willst du in deinem Leben unbedingt noch erleben?
Vieles und es fällt mir echt schwer da eine Auswahl zu treffen. Ich habe zwar keine Bucket List, aber es ist schon eine Menge. Das meiste davon sind Reisen. Ich möchte unbedingt noch nach Afrika und auch noch mal nach Asien, nach Australien und nach Neuseeland. Und zum Südpol. Also die Kontinente möchte ich schon alle gesehen haben. Und nach Grönland will ich auch mal.
Und ich möchte einen Roman veröffentlichen. Also nicht nur schreiben, sondern auch veröffentlichen. Das ist etwas schwieriger als Reisen.
Auf welche Erfahrung willst du auf keinen Fall in deinem Leben verzichten?
Ganz klar die Reise nach Südamerika. Das war eine Erfahrung, die mich enorm geprägt hat. Das klingt jetzt wahrscheinlich esoterischer als es gemeint ist, aber meine Einstellung zum Leben hat sich auf der Reise verändert. Von der Gelassenheit der Südamerikaner kann man viel lernen. Ist doch egal wann der Bus fährt, Hauptsache er fährt überhaupt.
Was würdest du deinem 7-jährigen Ich sagen, wenn du jetzt die Möglichkeit dazu hättest?
Eines Tages wirst du aus diese absurde Idee deiner Mutter mit dem Fahrrad über die deutsch-deutsche Grenze zu fahren in einem Artikel veröffentlichen, den viele Leute lesen werden. 

Wann hast du das letzte mal laut, mit Begeisterung und mit einem Lächeln im Gesicht gesungen?
Heute morgen. Ich singe total oft. Und total laut. Und total falsch. In der Öffentlichkeit versuche ich das ein bisschen einzuschränken. In letzter Zeit ertappe ich mich aber häufiger dabei, dass ich Marschmusik vor mich hin blubbere. Das ist beunruhigend. Aus mehr als einem Grund.
Was hat Dich heute schon zum Lächeln gebracht?
Der Dialog der Menschen im ICE hinter mir. Obwohl das Thema eigentlich nicht lustig war, hat sich das Gespräch mit der Präzision einer Atomuhr im Kreis gedreht. Das war beeindruckend.
Was hast du unterwegs immer dabei?
Einen steinalten mp3-Player, der früher meinem Vater gehört hat. Das Ding hat gefühlt 1 MB Speicherplatz und die Klangqualität einer Gießkanne, aber es ist mit mir schon an einigen spannenden Orten gewesen und ich gebe es auch nicht mehr her.
Wenn Geld keine Rolle spielen würde, was würdest du im nächsten Jahr machen?
Eine Weltreise. Komplett einmal rundherum. Und ich würde dabei auf Flugzeuge verzichten wollen. Eisenbahn, Bus, Schiff, Eselskarren. 

Meine Nominierungen

Nachdem ihr jetzt so lange durchgehalten und meine ganzen Antworten durchgelesen habt, dürft ihr endlich Trommeln und Tröten hervorholen, denn hier sind sie: meine Nominierungen.
Nominierung #1: Nadine von knusperkueche. Es liegt nahe, dass es auf diesem Blog ums Kochen geht, aber ich muss euch warnen: ihr kriegt garantiert Hunger, wenn ihr hier mitlest!
Nominierung #2: Nina von sexandtheficki. Jaja, ich weiß, der Blogname klingt ein bisschen, als würde man versuchen Sex and the City zu sagen, während man den Mund voller Kekse hat. Nina schreibt hier über die Singlewelt. Und ich find’s witzig...
Nominierung #3: Kassandra21. Hier wird das aktuelle Zeitgeschehen ausufernd, aber absolut lesenswert und sehr zugespitzt kommentiert. Meiner Meinung nach mit die besten Monologe im deutschsprachigen Netz.
Nominierung #4: Simone von tea-and-scones. Bei Simone dreht sich alles um eine dem europäischen Festland vorgelagerte Insel an der sich erst die Römer und später die EU die Zähne ausgebissen haben.
Nominierung #5: Auf in-den-brunnen bloggt Matthias über Beziehung, Erziehung und über Märchen, was ich ziemlich cool finde.

Meine Fragen

Und da die von mir nominierten Blogger in den nächsten Tagen ja auch irgendwas tun müssen, kommen hier meine Fragen:
1.     Warum bloggst du?
2.     Welcher Blogpost ist dir bislang am schwersten gefallen?
3.     Welche Themen liest du auf anderen Blogs besonders gern und bei welchen klickst du weg?
4.     Was unterscheidet deinen Blog von allen anderen Blogs?
5.     Was am Bloggen liegt dir überhaupt nicht?
6.     Wenn du ein beliebiger Serien-Charakter sein könntest, wer wärst du und warum?
7.     Was ist die verrückteste Wette, die du jemals abgeschlossen hast?
8.     Von welchem Lied bekommst du garantiert einen Ohrwurm?
9.     Wo gibt’s die bessere Currywurst, in Berlin oder im Ruhrpott?
10.  Welchen Politiker hast du schon getroffen?
11.  Angenommen du gewinnst eine Kuh...
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