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Mein Besuch bei Jesus




Der Corcovado mit der Christus Statue ist zusammen mit dem Zuckerhut und den Stränden von Copacabana und Ipanema sicherlich DAS Wahrzeichen von Rio. Außerdem ist er eines der sieben Weltwunder der Moderne, ein Status, der hier in Rio natürlich maximal ausgenutzt wird. Und man kann ja dann auch fast nicht anders, als sich anschließen und einfach mal hinfahren und runtergucken.

Früher gab es nur die Möglichkeit mit der Zahnradbahn hinauf auf den Corcovado zu fahren, heute gibt es eine zweite. Ab Lago de Marchado, das man bequem per Metro erreichen kann fahren alle paar Minuten Kleinbusse auf den Berg. Das kostet 45 R$, inklusive Eintritt zur Statue. Die Bahn ist auch nicht billiger, zumindest nicht viel und man spart sich die lästige Frage, wie man denn eigentlich hinkommen soll zum Bahnhof, der schon auf halber Höhe liegt. 


Wenn man oben ist, und man muss sagen, dass die Fahrer der Kleinbusse sich für  brasilianische Verhältnisse außerordentlich vorsichtig durch den Verkehr bewegen, hat man eine wirklich fantastische Aussicht für die sich die 45 R$ schon allein fast lohnen. Ganz Rio liegt einem zu Füßen und man hat einen großartigen Rundumblick. Auf den Zuckerhut zum Beispiel.



Und natürlich auf das zweite Heiligtum von Rio: Maracana. Zu tun gibt es auf dem Berg nicht allzu viel, das muss man schon zugeben. Man kann eigentlich nur dastehen und runtergucken.Aber das gilt wohl für alle Berge. Allerdings liegen nur ganz, ganz wenige Berge im Zentrum einer Großstadt. Insofern ist der Corcovado schon was ganz Besonderes.  Und wenn man runterguckt dann sieht man: Copacabana, Ipanema, eine sehr große Pferderennbahn, den riesigen Friedhof von Botafogo, Brücken, Schiffe, Inseln, Berge...

Man kann da oben auch essen und trinken und Souvenirs kaufen. Wenn man das denn will...

Oder man lässt sich von netten Argentiniern fotografieren. Bild mit zwei Hüten! Einer auf dem Kopf, einer im Hintergrund (Brüller!). Übrigens: Eigentlich dachte ich, dass ich mein schlimmstes Touristen-Outfit anhabe. Trotzdem wurde ich in der Metro gleich zweimal auf Portugiesisch angesprochen. Den Touristengeruch habe ich scheinbar schon veloren...

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